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Mobiles Internet

Das Internet ist mobil. Tablets und Smartphones ermöglichen den Zugriff auf das Internet und die Social Media Networks rund um die Uhr und von überall. Der Trend der letzten Jahre schlechthin ist die App. Die Entwicklung neuer Oberflächen und Anwendungen für mobile Endgeräte, weit über SMS, Wap und E-Mail hinaus, wurde möglich.  Mobile Apps, Native Apps, Mobile Websites, Web Apps, Facebook Apps, …

Online & mobil

Die Frage, ob ein Unternehmen Informationen für mobile Endgeräte zur Verfügung stellt oder nicht, sollte längst mit ja beantwortet sein. Millionen von Menschen sind täglich mit ihren Smartphones unterwegs und „suchen oder surfen längst von unterwegs“.

Wie der Einstieg jedes Unternehmens in die mobile Welt aussehen kann, soll im Folgenden „erarbeitet“ werden.

Nachdem die Nutzung von Websites für Marketing und Vertrieb von Unternehmen sich doch relativ langsam entwickelte und dieser Prozess auch noch nicht als abgeschlossen gelten kann, gibt es bereits neue Möglichkeiten, die Online-Welt für die eigenen Ziele zu nutzen – und diese Online-Welt ist mobil.

Die Entwicklungen auf diesem Gebiet sind seit einigen Jahren rasant. Jedes Unternehmen muss allerdings individuell für sich herausfinden, welche Wege es gehen sollte und was für die Erreichung der Unternehmensziele am effektivsten ist. Denn die Neuen Medienwelten sind lebendige Welten und die sollten jeden Tag „am leben erhalten werden“.

Diese Möglichkeiten bieten sich derzeit für online/mobile Aktivitäten an:

Mobile Website

  • Eine mobile Website ist eine Website die speziell für mobile Engeräte optimiert wurde. Eine mobile Website ist optimiert für die zur Verfügung stehende Bildschirmgröße. Die Bedienung sollte ebenfalls auf das Endgerät abgestimmt werden und ähnelt daher manchmal einer App.
  • Die Vorteile einer Mobilen Website:
  • Sie ist plattformunabhängig und kann auf nahezu jedem beliebigen Smartphone, unabhängig vom Betriebssystem geöffnet werden.
  • Im Zeitalter von neuen mobilen Browsern, HTML5 und JavaScript steigt die Verfügbarkeit designtechnischer und funktionaler Möglichkeiten einer mobile Website stetig.
  • Eine mobile Website muss weder von Apple, noch von Google genehmigt werden, bevor sie im Internet verfügbar ist. Produkte und Services können vertrieben werden, ohne den Umsatz z.B. mit Apple zu teilen-
  •  Eine mobile Website kann jederzeit überarbeitet werden. Auch diese Änderungen müssen nicht erst von Apple freigegeben werden.
  •  Über entsprechende Schnittstellen können vorhandene Backendsysteme und Datenbanken analog der großen Website eingebunden werden.
  •  Ein geeignetes CMS ermöglicht die gleichzeitige Pflege der Website und der mobilen Website. (Wobei die Pflege grundsätzlich auf dem Desktop PC erfolgt.)

Mobile Apps

Mit dem Apple iPhone & iPad eroberten sie den Markt – die mobilen Apps.

Bunt und optimal auf die Funktionen der Geräte abgestimmt, steigt die Zahl der „kleinen Anwendungen“ stetig an. Die einfache und intuitive Bedienung, das interessante Dsign und die Möglichkeit, diese Dienste unabhängig von Ort und Zeit (oft auch ohne Netzanschluss), haben das den mobilen Markt revolutioniert.

Native Apps

Die „kleinen Anwendungen“ werden auch als so genannte native Apps bezeichnet. Sie werden speziell für bestimmte Geräte bzw. deren Betriebssystem und Software programmiert. Dazu werden meist die kostenpflichtigen Entwicklungsumgebungen der jeweiligen Hersteller verwendet. Der Vorteil ist, dass die Anwendungen äußerst stabil laufen und benutzerfreundlich sind. Hardwareressourcen, wie z.B. die Kamera können eingebunden und die App besser auf die speziellen Funktionen des Endgeräts optimiert werden.

Aktualisierung

Oft ist es notwendig, bei Updates bzw. neuen Informationen und Anwendungen im App dieses neu zu programmieren, was meist zeitaufwendig und kostenintensiv ist.

Verschiedene Betriebssysteme – unterschiedliche Programmierung der Apps

Neben Apple und seinen iPhones & iPads gibt es jedoch eine Reihe weiterer Anbieter und mit ihnen andere Entwicklungsumgebungen und Vermarktungswege der Apps:

Das neben Apple iOS am meisten verbreitete Android, entwickelt auf der Basis von Linux von der Open Handset Alliance, federführend durch Google

  • Microsoft mit Windows Mobile
  • Samsung mit dem Betriebssystem bada
  • BlackBerry mit RIM: (Schwerpunkt unternehmensweite E-Mail-Integration mit Pushtechnologie)
  • Qualcomm mit Brew
  • Die Symbian Foundation mit Symbian
  • Palm mit WebOS

Vermarktung

Die Apps werden über den Apple-eigenen App Store (iTunes) vermarktet. Dort können die Apps vom potentiellen Nutzer nicht nur komfortabel gefunden, sondern auch einfach auf das jeweilige Endgerät geladen werden. Ein kostenloser digitaler Vertriebsweg für alle.

Allerdings möchte Apple an diesem Vertrieb mit verdienen und erlaubt sich, beim Verkauf von Apps (kostenpflichtiger Download) … Prozent des Umsatzes einzubehalten. Zudem durchläuft zwangsweise jede Anwendung vor dem Vertrieb einen von Apple kontrollierten Freigabeprozess – und das auch bei jeder Änderung bzw. Anpassung.

Microsoft bietet zur Vermarktung ihrer spezifischen Apps den Windows Phone Marketplace. Die Andoid- Apps werden vonn Google angeboten, die Blackberry App World unterhält RIM, Nokia bietet den Ovi Store, ….

Fazit:

Native Apps sind derzeit bei den Benutzern aufgrund von Bedienkomfort und Stabilität am beliebtesten. Mobile Apps werden sicher nicht so schnell vom Markt verschwinden (sind sie doch gerade erst dabei, diesen zu erobern ,-). Möchte man jedoch seine Anwendung allen Nutzern von mobilen Geräten in der selben Qualität und Funktionalität anbieten, müssen einige Anstrengungen und Aufwände in Kauf genommen werden.

Soll die App als solches vermarktet werden, ist die Produktion einer App ohnehin notwendig. Sollen alle Vertriebskanäle eines Unternehmens z.B. gleichwertig eingesetzt werden, sollte ebenfalls die Entwicklung spezieller Apps die erste Wahl sein.

Letztendlich bleibt es immer eine Frage von Zielstellung, Zeit und Geld (Finanzierung als auch Refinanzierung).

Web Apps

Web Apps sind im Prinzip Webanwendungen, die für die mobile Nutzung optimiert werden. Auch in einfache Websites kann man mit Hilfe moderner Webtechnologien wie z.B. HTML5, CSS3, PHP, JavaScript und jQueries komplexe Funktionalitäten einbinden, welche kaum Unterschiede gegenüber den nativen Apps aufweisen.

Die Web App Entwicklung benötigt weniger Zeit als die native Entwicklung. und somit auch kostengünstiger als die native Entwicklung.

Web Apps sind plattformunabhängig. Das heißt, dass sie auf den meisten Betriebssysteme der unterschiedlichsten Smartphonevarianten zum Einsatz kommen können.

Hat man zudem noch eine Angebots-und Leistungs-intensive Anwendung im Backend, wie z.B. einen Online-Shop, umfangreiche Konfiguratoren oder Börsen, ist eine Online-Anbindung die erste Wahl. Bestehende Infrastrukturen müssen nicht neu entwickelt und können für die Website und mobile Angebote genutzt werden.

Kommen umfangreiche Funktionen und Anwendungen zum Einsatz oder gibt es komplexe Anforderungen an die App, wird die Umsetzung einer nativen App umso schwieriger im Hinblick auf ihre Bedienbarkeit.

Gute Web-Apps bieten denselben Look, Feel & Touch nativer Apps. Zunehmend können sie nahezu alle wünschenswerten Funktionen einer nativen App bereitstellen.

Fazit

Web Apps benötigen keine Installation auf dem Endgerät. Sie sind plattformunabhängig und überall verfügbar. Die Nutzung ist derzeit meist kostenlos und eine Registrierung bei diversen App Stores nicht notwendig.

Kurzfristige Nachteile bei nicht ausgereiften Entwicklungen:

  • Web-Apps sind langsamer als native Apps bei langsamen Netzverbindungen
  • Bei fehlender Netzwerkverbindung können sie u.U. nicht genutzt werden (Kann bei entsprechender Programmierung teilweise umgangen werden.)

Facebook Apps

Auch diese Form einer App gibt es. Facebook Apps kommen meist in so genannten Fanpages auf Facebook zum Einsatz und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Aktuelle Angebote können auf Facebook wirksam beworben werden. Banner und Links lassen sich zielgerichtet einbinden.

Die App kann unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet und angepasst werden.

Die Facebook App muss individuell programmiert bzw. für die Einbindung als iFrame eingerichtet werden.

Responsive Sites

Dieser neueste Ansatz für die Gestaltung und Entwicklung von Websites bietet die Möglichkeit, Inhalte und Angebote quasi „in einem Schritt“ für die unterschiedlichsten Formate aufzubereiten.

Allerdings benötigt dieser Ansatz einen erhöhten Aufwand bei der Planung und Gestaltung der Site. So sollten die Oberflächen, Funktionen als auch Inhalte an die unterschiedlichen Endgeräte und ihre Nutzung angepasst werden.

HTML5, CSS3, JavaScript und jQueries sind auch hier die treibenden Technologie-Werkzeuge, um den Einsatz von Responsive Sites voranzutreiben. 2012 wird daher ein sehr spannendes Jahr.

Der Vorteil der Responsive Website liegt auch darin, dass die Site z.B. in Facebook eingebunden werden kann. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, jedes Medium für besondere Effekte zu nutzen.

Fazit

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, online & mobil zu sein. Welche ein Unternehmen nutzt, ist abhängig von seinen (Umsatz)Zielen. Es ist wichtig, eigene Erfahrungen mit Neuen Medien und Technologien zu machen – wenn diese das eigene Geschäft unterstützen (sofort oder in absehbarer Zeit). Dazu sollten vor jeder Entwicklung weitere Fragen gestellt werden … (Medienkompetenz in Unternehmen)

Weiterführende Links:

Neben all diesen Umsetzungsmöglichkeiten bleibt ein Aspekt weiterhin im Mittelpunkt eines modernen und angepassten Websdesigns – Usability und Barrierefreundlichkeit.

Bitte lesen Sie hier weiter

 

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